Vor etwa 13 Jahren stieg ich mit einer kleinen Digitalkamera in die Welt der Fotografie ein. Anlass dazu war mein Hund: Ich wollte unbedingt Fotos von ihm, im Album und als Poster an der Wand, als Desktophintergrund und Profilfoto für einen Foren-Account, um im selbigen mit den schönen Fotos meiner schönes Hundes anzugeben. Eine Digitalkamera musste her und so schoss ich mit einer Kodak CX7430 meine ersten digitalen Fotos. Ende 2008, einige Monate nach Beginn meiner Ausbildung, wagte ich den nächsten Schritt. Die Qualität der Bilder reichte mir nicht aus. Ich wollte meinen schnellen Windhund-Mix endlich auch in Action fotografieren können, ohne auf den Ergebnissen lediglich unkenntliche Schleier zu sehen, die einen Hund maximal erahnen ließen. Außerdem reichten Auflösung und Brennweite der kleinen Kompaktkamera nicht aus, um wirklich schöne Leinwände in der gewünschten Größe bedrucken zu können. Und etwas lichtstärker musste sein, waren Fotos von Waldspaziergängen doch grundsätzlich völlig unterbelichtet, verwackelt oder durch ungünstigen Blitz-Einsatz ruiniert. Ich sparte also einen Teil meiner ersten Azubi-Gehälter und legte mir schließlich eine Canon EOS 1000D zu, die 4 Jahre später durch den Nachfolger EOS 1100D ersetzt wurde. Diese Kamera begleitete mich auch auf Reisen nach Dänemark und Schweden und ermöglichte mir viele traumhafte Fotos, bis ein verschmutzter Sensor den Fotospaß beendete. Da dieser bereits vorher ein wenig auf die Probe gestellt wurde, unter anderem durch eine nicht ideale Objektivauswahl und einen schwachen Autofokus (spielende Hunde, galoppierende Pferde...), entschied ich mich gegen eine Sensorreinigung und stattdessen für eine neue Kamera.

Nach langem Ausprobieren und Suchen fiel meine Wahl auf eine sogenannte "DSLM", also eine spiegellose Systemkamera. Insbesondere aus Gewichtsgründen, denn die Canon brachte samt Objektiven doch schon ein ordentliches Gewicht auf die Waage, das es bei Wanderungen und Städtetrips zu tragen galt - und weswegen sie immer häufiger zu Hause bleiben musste. Dadurch verpasste ich viele Gelegenheiten, besondere Motive zu fotografieren. Ein Zustand, der sich ändern musste: Mit Hilfe eines deutlich leichteren Systems, das zugleich jedoch keinen Verlust an Bildqualität bedeutet. Fündig geworden bin ich bei Olympus, bei dem schönen Modell: OM-D E-M10 Mark II.

Momentan veröffentliche ich noch "Archivbilder", überwiegend geschossen mit den Kameras EOS 1000D/1100D, sowie mit zwei geliehenen Nikons (D70/D90). Ab 2018 präsentiere ich aktuelle Ergebnisse, die ich mit der neuen Olympus erzielte.